Symptome und Diagnose

Das Hauptsymptom der männlichen Unfruchtbarkeit ist die Unfähigkeit, ein Kind zu empfangen. In einigen Fällen kann jedoch ein zugrunde liegendes Problem wie eine erbliche Störung, ein hormonelles Ungleichgewicht, erweiterte Venen um den Hoden oder eine Bedingung, die den Durchgang von Spermien blockiert, Anzeichen und Symptome verursachen.

Dazu können Probleme mit der Sexualfunktion (Schwierigkeiten bei der Ejakulation und/oder Aufrechterhaltung der Erektion), Schmerzen und Schwellungen im Hodenbereich, wiederkehrende Atemwegsinfektionen und verminderte Gesichts- oder Körperbehaarung oder andere Anzeichen einer chromosomalen oder hormonellen Anomalie gehören.

Es gibt verschiedene Ursachen der männlichen Unfruchtbarkeit, und sie kann in unterschiedlichem Ausmaß auftreten.

Samenproduktion

Männliche Unfruchtbarkeit kann durch Probleme bei der Samenproduktion verursacht werden. Die Azoospermie wird als ein Mann mit nicht nachweisbarem Spermienanteil im Samen klassifiziert; sie tritt bei 1% der männlichen Bevölkerung auf und ist die Ursache von bis zu 20% der Unfruchtbarkeit bei Paaren. Es gibt andere Formen der Unfruchtbarkeit, die die Spermiendichte in geringerem Maße beeinflussen, sowie Unfruchtbarkeit, die durch eine abnorme Beweglichkeit der Spermien (wodurch es für die Spermien schwieriger wird, zur Eizelle zu schwimmen) und die Morphologie der Spermien (was bedeutet, dass die Spermien abnormal geformt sind und die Eizelle nicht befruchten können) verursacht wird.  

Hodenprobleme

Es gibt auch Hodenprobleme, die zu männlicher Unfruchtbarkeit führen können. Zum Beispiel haben einige Männer nicht herabgestiegene Hoden oder Hoden, die von einer Operation, einem Trauma, Krebs oder angeborenen Defekten betroffen sind. Manchmal sind die kleinen Röhrchen in den Hoden blockiert, so dass die Spermien nicht in das Ejakulat gelangen können.

Hormonelle Probleme

Wenn ein Hormonungleichgewicht besteht oder der Testosteronspiegel niedrig ist, kann dies die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Hormonelle Ungleichgewichte haben eine Vielzahl von Ursachen wie Medikamente, angeborene Störungen oder Tumore.

Ejakulationsprobleme

Einige Männer leiden unter Ejakulationsproblemen, wie vorzeitige Ejakulation (wenn die Ejakulation zu schnell erfolgt) und retrograde Ejakulation (wenn der Samen in die Blase ejakuliert wird).

Lifestyle

Das Sperma wird alle 3 Monate produziert, so dass der Lebensstil einen großen Einfluss auf die Samenqualität haben kann. Alkohol-, Zigaretten- und illegaler Drogenkonsum können die Spermienqualität beeinträchtigen.

Die richtige Behandlung für Sie wählen

Wir haben Erfahrung in der Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit in unserer Klinik, und zwar im Allgemeinen durch ICSI oder Samenspende. Ihre Eignung für eine dieser Behandlungsmethoden kann mit einer Samenanalyse und einem Scan für Ihren Partner beurteilt werden. Wir arbeiten auch mit unserem Facharzt für Urologie zusammen, an den wir in äußerst komplexen Fällen oder in Fällen, in denen eine Spermienaspiration erforderlich ist, überwiesen werden können.

Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Labortechnik, bei der ein einzelnes Spermium in die Eizelle injiziert wird, anstatt in der Schale zur spontanen Befruchtung belassen zu werden. Das bedeutet, dass bei Männern mit einer niedrigen Spermienzahl oder Spermien mit abnormaler Morphologie/Mobilität ein gesund aussehendes Spermium ausgewählt und direkt in die Eizelle injiziert werden kann, um die Befruchtung zu unterstützen.

Wir führen auch einen erfolgreichen Samenspendeprozess durch, der es Paaren/alleinstehenden Frauen ermöglicht, einen geeigneten Spender aus unserer internen Samenbank zu finden. Dazu gehört ein Treffen mit unserem/r Spendekoordinator/in, der/die Sie mit einem unserer Spender zusammenbringt. Alternativ können wir auf Wunsch auch die Behandlung mit anderweitig erworbenen Spendersamen erleichtern.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, setzen Sie sich mit unseren Fachberater/innen in Verbindung

Wir bleiben offen und sind bereit, Ihnen zu helfen!

Wir möchten unseren Patientinnen versichern, dass wir für alle unsere nationalen und internationalen Patientinnen vollständig geöffnet bleiben und Sie weiterhin zur Behandlung in die Klinik kommen können.

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